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Übersicht Jüdische Geschichte

Jüdische Geschichte/Israel und Palästina 1

 

 

Hintergrundinformationen,

Dokumente und Links zur

Geschichte Palästinas und Israels

 

von Wolfgang Geiger

 

 

471px-MiddleEast.A2003031.0820.250m[1]

 

Last update:

27.03.2016

Übersicht:

Spektroradiometrisches Satellitenbild des Nahen Osten mit den eingezeichneten Grenzen von 1949.

Wikimedia Commons

 

 

 

>>Chronologie

 

>>Analysen

Auf angeschlossenen Seiten:

Chronologie zur Geschichte Palästinas und Israels

Hintergrundinformationen, Dokumente und Links zu Palästina und Israel / Aktuelle Analysen:

Neu! Netanyahus Mufti. Zum historischen Hintergrund von Netanyahus Äußerung über den Mufti von Jerusalem. intergruznd

 

Schicksalswahl? Die Wahl zur Knesset am 17.3.2015

Der zweite Gazakrieg… und die Folgen. Beobachterstatus für Palästina bei den Vereinten Nationen

Der dritte Gazakrieg – Kommentar und Links zum aktuellen Geschehen

 

Werbung in eigener Sache:

Wolfgang Geiger

Der Nahe Osten und wir.

Zwischen Freundschaft, Staatsräson, Sühne und Anklage – das gespaltene Verhältnis der Deutschen zu Israel

Vortrag im Hygiene-Museum in Dresden am 14.4.2015, veranstaltet von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden.

Zum Vortragstext auf der Seite der Christlich-jüdischen Gesellschaft Dresden

 

Wolfgang Geiger / Martin Liepach:

Naher Osten. Historische Wurzeln eines weltpolitischen Konflikts.

Freising (Stark) 2011, Abitur-Wissen Geschichte.

>>Zur Verlagsseite mit Produktinformationen

 

Martin Liepach / Wolfgang Geiger:

Historische Wurzeln des Nahostkonflikts. Unterrichtsmaterialien Geschichte.

Freising (Stark) 2012.

Nur innerhalb des Abonnements der U-Materialien zu beziehen.

 

Den Nahostkonflikt verstehen!

Wolfgang Geiger

Rede zur Eröffnung der Ausstellung der Dreieichschule Langen

Israel und Palästina – Keine Ruhe im Nahen Osten!?

in der Neuen Stadthalle Langen, 12.11.2012

>>Archivseite der Dreieichschule

>>Rede

 

Auf dieser Seite:

>>

Aktuelles / Gestern noch aktuell

>>

Allgemeine Links 

>>

Bibliographische Hinweise

 

Links, Dokumente und Analysen nach Epochen:

>>

1. Altes Israel/Judäa und römische Provinz

>>

2. Palästina unter arabischer Herrschaft

>>

3. Palästina zur Zeit der Kreuzfahrerstaaten

 

4. Palästina unter osmanischer Herrschaft (im Aufbau)

>>

5. Palästina, der Erste Weltkrieg und die Folgen – die Balfour-Deklaration

>>

6. Palästina unter britischem Mandat 1: 1920- 1939)

>>

7. Palästina unter britischem Mandat 2:Palästina und der Zweite Weltkrieg

Die „Biltmore Declaration“ vom 11.5.1942 – „the demand to establish a Jewish State by force“?

 

8. Die Endphase des britischen Mandats, die Gründung des Staates Israel und der Unabhängigkeitskrieg / die Naqba (im Aufbau)

 

>>

9. 1948/67: Der Kampf um Jerusalem

 

 

10. Israel und Palästina bis zum Sechstagekrieg (im Aufbau)

 

>>

11. Der Sechstagekrieg und die Folgen

Präventivkrieg oder Expansionskrieg? Dokumente, die eine Rolle spielen:

1. Itzhak Rabin, 1968.

2. Israelische Generäle, Bericht von Amnon Kapeliouk, 1972.

3. Menachem Begin, 1982

 

>>

12. Determinanten der Politik bis heute (noch im Aufbau)

 

>>

Thema Israel im Unterricht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles:

 

>>

Netanyahus Mufti, 29.10.2015

Zum historischen Hintergrund von Netanyahus Äußerung über den Mufti von Jerusalem.

Am 20. Oktober machte Premierminister Netanyahu international Schlagzeilen, als er auf den Mufti von Jerusalem zu sprechen kam, Haj Amin al-Husseini, der im 2. Weltkrieg nach Deutschland geflohen war und, so Netanyahu, Hitler zum Holocaust inspiriert habe: „Burn them!“

In den zahlreichen Reaktionen in der Presse wurde dies als unhistorisch und politisch motiviert verurteilit, doch den Hintergrund dieser These, die Netanyahu nicht erfunden hat, scheint keiner zu kennen.

Die Geschichte beginnt 1946 und beruht in ihrem Kern auf einem Übersetzungsfehler vom Deutschen ins Englische…

Auf der Seite 3 – Analysen.

 

>>

 

Schicksalswahl? Die Wahl zur Knesset am 17.3.2015

Israel ist politisch in der Welt isoliert wie nie zuvor, Gespräche mit den Palästinensern finden nicht mehr statt, der Bevölkerung geht es finanziell immer schlechter, Premierminister Netanyahu konnte seine Regierungsmehrheit nicht mehr zusammenhalten – in dieser Situation prognostizierte die Zeitung Haaretz (und nicht nur sie) eine Schicksalswahl für die Zukunft des Landes. Herausgekommen ist: Weiter so! Ist das das Schicksal?

Analyse auf unserer Seite 3.

 

 

 

 

 

 

Noch im Netz:

 

>>Start

>>TV-Trailer

>>Inhalte

24 h Jerusalem – Das Doku-Projekt auf Arte am 12.4.2014

Jerusalem rund um die Uhr dank der Video-Mitarbeit unzähliger Einwohner. Bilder und Mini-Videos von Handy-Aufnahmen und zusätzliche Informationen (z.B. Karten) sind auf Arte.tv eingestellt. Außerdem können die Sequenzen der TV-Sendung abgerufen werden.

Für ihr gigantisches Projekt wollten Regisseur Volker Heise und Produzent Thomas Kufus, die 2009 zusammen 24 h Berlin realisiert hatten, ursprünglich proportional zur demographischen Realität auch palästinensische Mitarbeiter einbeziehen. Nach eineinhalbjährigem Kampf, berichtet Nina Pauer über die Entstehung des Projekts in der ZEIT vom 10.4.2014 (S.61), zogen die Palästinenser, gegen die ein massiver öffentlicher Druck aufgebaut wurde („ein Shitstorm im Netz“), zurück. Wie einmal eine verpasste Chance für die Palästinenser. Sie befürchteten eine „normalisation, also eine Akzeptanz der gegenwärtigen politischen Situation“ durch die Doku. Dass die arabische Seite Jerusalems dennoch über die mitwirkenden Protagonisten adäquat zur Sprache kam, haben die Palästinenser, die das boykottierten oder dazu aufriefen, der Beharrlichkeit der Autoren des Projekts zu verdanken, eine umfassende Sicht Jerusalems trotz des Widerstandes von palästinensischer Seite zu vermitteln, sowie der Palästinenser aus der Bevölkerung, die bereit waren ihren Alltag zu dokumentieren.

 

 

 

 

 

 

Gestern noch aktuell:

 

 

 

>>Der ewige Israeli

 

„Der ewige Israeli“ – Eine Satire auf der Seite Die Wahrheit in der taz (die tageszeitung), die auf geniale Weise den Mechanismus des Anti-Israelismus aufzeigt. 15.12.2012

 

Vor vier Jahren: Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2010 für David Grossman

Zeit Online ,  FR Online , FAZ.net

Eine lange Liste mit aktuellen Online-Feuilletons bei Google: hier

>>zenithonline

Zur politischen Entwicklung in Israel: Zehn Jahre Camp David II: Der tiefe Fall der Linken, ein Artikel von Dominik Peters auf Zenith online.

>>FAZ/IUnheiliges-Land

>>FAZ/Matt Rees

>>FAZ/Henning Menkell

>>FAZ/David Grossman

>>FAZ/Amos Oz

 

 

Reise in ein unheiliges Land. Bericht über die Eindrücke junger Literaten zu Gast in Israel auf Faz.Net am 27.2.2011.

Frühere Veröffentlichungen aus dieser Reihe:

Ein Interview mit Matt Rees, britischer Journalist und Autor historischer Romane: „Was will der Großmufti in Berlin?“, ein Interview mit Henning Mankell und seine Eindrücke von der „Gaza-Friedens-Flottille“ vom 3.7.2010, sowie mit dem Friedenpreisträger David Grossmann vom 1.10.2010: „Wann wird Israel Frieden finden, Herr Grossman?“. Außerdem ein Artikel von Amos Oz über die „Tödliche Spirale zwischen Israel und Hamas“.

 

 

 

 

 

Allgemeine Links:

 

>>Zionismus/haGalil

Strömungen im Zionismus und Grundlagentexte zionistischer Autoren bei haGalil.com

 

>>edocs Kongresse

Die Protokolle der Zionisten-Kongresse von 1897 bis 1935 gibt es vollständig als edocs bei der Universitätsbibliothek der Goethe-Universität Frankfurt

 

>>BpB Israel

>>Info-Portal Nahost

Israel-Dossier der Bundeszentrale für Politische Bildung

Es gibt auch das Informations-Portal zur politischen Bildung der Bundeszentrale und der Landeszentralen für Politische Bildung mit einer Rubrik Nahost.

 

>>DKR-Themenhefte

>>Download 2009

Der deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-jüdische Zusammenarbeit hat 2008 ein Themenheft zu 60 Jahre Israel veröffentlicht, in dem auch historische und aktuelle kritische Stimmen zu Wort kommen. Das Printexemplar ist vergriffen und daher ein pdf-Download online gestellt.

 

>>UNISPAL

>>1917-1988

UNISPALUnited Nations Information System on the Question of Palestine. Hier werden sämtliche offiziellen Dokumente seit Gründung der UN aber auch aus der vorhergehenden Ära des Völkerbundmandats online in englischer Sprache zur Verfügung gestellt. Diese Non-UN-Documents gibt es unter UNISPAL Select oder UNISPAL Supplement. Den leichtesten Einstieg in dieses Labyrinth von Dokumenten findet man über eine Jahreszahl (>Date), ansonsten gibt es noch den thematischen Zugang über Begriffe.

Eine rückblickende Gesamtdarstellung mit vielen Details gibt die Seite The Origins and Evolution
of the Palestine Problem: 1917-1988

 

>>MFA

Israel Ministry of Foreign Affairs – Historical Documents 1947-

 

>>Israel’s Doc. Story

Israel’s Documented Story – The English-language blog oft he Israel State Archives (ISA) bietet einen anderen Zugang zu den einzelnen Daten und Ereignissen der Geschichte des Zionismus, Mandat-Palästinas und Israels. (Die Website des Israelischen Staatsarchivs ISA bietet leider nur wenig Online-Material in Englisch.) Hier gibt es Kommentare und Begleitdokumente (Briefe u.ä.) zu den zentralen historischen Ereignissen.

 

>>IPS

Institute for Palestine Studies – Das 1963 in Beirut gegründete Institut bietet zahlreiche Texr- und Bilddokumente online an, außerdem auch die Möglichkeit zur Online-Lektüre des Buches von Walid Khalidi, Before their Diaspora, 1984. 

 

>>JVL

>>Pre-State Israel

Jewish Virtual Library – Die Online-Bibliothek bietet zahlreiche Dokumente zur jüdischen Geschichte und somit auch zum Zionismus und zu Israel an.

 

>>Holy Land Maps

Holy Land Maps – historische Karten der Jewish National & University Library der Hebräischen Universität von Jerusalem

 

>>The Balfour Project

Das Balfour Project – Contributing to justice, peace and reconciliation in the Middle East – bietet umfangreiches Material und Analysen unter einem kritischen Blick auf die britische politische Verantwortung. Der Post vom 19.2.2016 – bereits auf den hundertsten Jahrestag 2017 hinweisend – gibt den Ton an: „Britain made the mess and should help sort it out.“ (hier)

 

 

>>Wikimedia Commons

 

>>Middle East

Map

 

>> Institut für Friedenspädagogik

 

>>Artikel in der ZEIT

 

                           >>PRIME

Umfangreiches Kartenmaterial zur Geschichte des Nahen und Mittleren Ostens, auch historische Karten aus früherer Zeit, gibt es bei Wikimedia Commons, Suche: Middle East Map

Unter dem Titel Learning each other’s historical narrative hat das Peace Research Institute in the Middle East (PRIME) ein Geschichtsbuch herausgegeben, in dem beide Narrative, der israelische wie der palästinensische, der Geschichte des zionistisch- bzw. israelisch-palästinensischen Konflikts in seinen wichtigsten Etappen von der Balfour-Erklärung 1917 bis zur Intifada 1987 jeweils auf der linken und rechten Seite gegenübergestellt werden. Das Buch erschien 2003 und liegt seit 2009/10 in deutscher Übersetzung vor, es wird als Download auf der Site des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V. zur Verfügung gestellt. – Siehe dazu auch einen Artikel in der ZEIT Online.

Das PRIME wurde von dem israelischen Psychologen Dan Bar-On (Universität Beer Sheva) und dem palästinensischen Erziehungswissenschaftler Sami Adwan (Universität Bethlehem) gegründet und hat auch eine eigene Website.

 

>>Avalon/Middle East

Die wichtigsten aber trotzdem immer noch zahlreichen Dokumente gibt es auch beim Avalon Project der Yale Law School in englischer Sprache.

 

>>MidEastWeb

Das Middle EastWeb bemüht sich um eine neutrale und Dialog vermittelnde Dokumentation des israelisch-palästinensischen Konflikts.

 

>>MEFacts

Ein überparteiliches politikwissenschaftliches Portal ist auch Middle East FactsThe Primary Search Engine

 

>>Palestine-sur-Web

Ein französisches Portal ist der Guide de Palestine-sur-Web des Nahostexperten Jean-François Legrain.

 

>>Palestine remembered

Palestine remembered ist eine der zahlreichen palästinensischen oder arabischen Websites mit historischen Informationen und Positionen aus dieser Perspektive.

 

>>Palästinensische Mission

Die Palästinensische Mission – Diplomatische Vertretung Palästinas in der Bundesrepublik Deutschland bietet auch einiges zur Geschichte des Konflikts, wenn auch nicht sehr viel, aber man hier die offizielle Sicht der palästinensischen Vertretung (auf Deutsch).

 

>>PASSIA

>>Facts and Info

>>Maps

Die Palestinian Academic Society for the Study of International Affairs (PASSIA) bietet zahlreiche Untersuchungen in  englischer Sprache zum Nahostkonflikt im internationalen Kontext, darunter die Palestine Facts and Info  und eine wunderbare Sammlung von Karten zur Entwicklung von 1878 bis heute.

 

>>Ausstellung

>>Broschüre

Zur Wanderausstellung Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948, organisiert vom Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V., gibt es die Begleitbroschüre online. Sie liefert nicht nur die palästinensische Sicht auf 1948, sondern auch einen Rückblick auf die Vorgeschichte.

 

>>MFA- deutsch

>>MFA-englisch

Die israelische historische Perspektive findet man auf der Website des Israelischen Außenministeriums (MFA). Israel von A-Z Geschichte gibt es auch auf Deutsch (siehe Link); interessant ist, dass die englische und die deutsche Seite nicht identisch sind. Der Vergleich lohnt…

 

>>AISH-Crash course

Aish.com bietet einen Crash Course in jüdischer Geschichte von Abraham bis heute aus jüdischer Sicht, „Aish HaTorah is a world leader in creative Jewish educational programs“.

 

>>Israel/haGalil

haGalil.com bietet auch Informationen und Positionen aus einer proisraelischen Sicht über Geschichte und politische Aktualität, Einstieg dazu ist die Seite Chronologie: Die Entwicklung des modernen Staates Israel.

 

>>Israel-Palästina.de

Israel-Palästina.de ist eine Website des Vereins zur Förderung des Friedens in Israel und Palästina e.V., die sich so präsentiert: „Wir sind Deutsche, Israelis und  Palästinenser, die sich für einen gerechten Frieden als Lösung des Nahostkonflikts in Israel und Palästina  einsetzen. …“. Der Verein, der von zahlreichen Schulen und anderen Institutionen eingeladen wird, präsentiert auf seiner Website eine Liste von Filmen, von denen einige auch online zur Verfügung stehen. Außerdem gibt es eine Sammlung von Landkarten und vor allem eine umfangreiche Liste von Analysen und aktuellen Berichten, in denen kritische Israelis wie Uri Avnery zur Sprache kommen.

 

>>DIAK

Der deutsch-israelische Arbeitskreis für Frieden im Nahen Osten (DIAK) bietet Analysen und Dokumente in verschiedenen Publikationen in Druckfassung, darunter israel&palästina – Zeitschrift für Dialog, einiges daraus aber auch online verfügbar.

 

>>JCall

JCall - European Jewish Call for Reason ist eine internationale Website von Bürgern jüdischer Herkunft in mehreren Sprachen, darunter Deutsch, und der Name ist Programm.

 

>>Jüdische Stimme

Jüdische Stimme - Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost.

 

>>B‘Tselem

Die israelische Menschrechtsorganisation B' Tselem wurde 1989 von prominenten Akademikern, Juristen, Journalisten und Knesset-Abgeordenten als Informationszentrum für Menschenrechte in den besetzten Gebieten eingerichtet. Website auf Englisch.

 

>>Zochrot

Die israelische Organisation Zochrot („Erinnerung“) möchte die palästinensische Geschichte bzw. die palästinensische Sicht auf die gemeinsame israelisch-palästinensische Geschichte – die Erfahrung der Nakba – den Israelis durch Bildungsmedien vermitteln (Learning the Nakba as a condition for peace and reconciliation). Ihre Website ist auf Englisch verfügbar und hat eine umfangreiche Bilder- und Kartensammlung. Von den Zeitzeugenberichten sind leider nur wenige ins Englische übersetzt.

 

>>Planet Wissen

Planet Wissen (Schulfernsehen multimedial SWR und WDR) hat eine Reihe von Sendungen zur Geschichte Palästinas und zum Nahostkonflikt anzubieten, Suchergebnisse zu „Palästina“

 

>>ZenithOnline

Zenith Online – „Der Orient im Web“ behandelt auch immer wieder den Nahen Osten und den Nahostkonflikt. Über die Suchfunktion auf der Startseite bekommt man bequem alle Artikel geliefert.

 

>>weltkarte/Israel

Umfangreiches Kartenmaterial online zu Israel/Palästina gibt es auf weltkarte.com: Physische, politische und demographische Karten mit regionalen Details.

 

>>ZEIT Nahost

Eine Zusammenstellung von Artikeln in der ZEIT zum Nahostkonflikt gibt es auf ZEIT Online „Nahost“

 

>>Segev/n-tv

„Jerusalem wird man nie wieder los“ – Unter diesem etwas rätselhaften Titel hat n-tv ein Interview mit Tom Segev vom 29.3.2010 über die aktuelle israelische Politik und ihren historischen Hintergrund ins Netz gestellt. Anlass: Die erste Reise von Ministerpräsident Netanjahu nach Washington.

 

>>Israel heute TV

Israelische Nachrichten für ein deutsches Publikum bringt Israel heute TV, ein Angebot von israel heute Magazin. Jeden Donnerstag gibt es eine neue Nachrichtensendung.

 

>>Israel-Nachrichten/Nahost

Die Israel-Nachrichten sind eine Online-Zeitung in Deutsch, die sich als „unabhängig, überparteilich. Liberal, jüdisch“ bezeichnet. Es werden auch israelkritische Stimmen zitiert, so z.B. der Palästinenserpräsident Abbas, wenn er Siedlungsstopp und Grenzregelung als Bedingung für weitere Friedensgespräch nennt (hier), ohne dass dies wiederum kommentiert oder mit einer offiziellen israelischen Reaktion zu kompensiert wird.

 

>>Israel-Netz

Das Israel-Netz ist eine ähnliche News-Site wie die Israel-Nachrichten, es bietet auch eine online-Version des Magazins Israelreport.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bibliographische Hinweise:

 

 

Literatur zur (Vor-)Geschichte des Nahostkonflikts

Böhme, Jörn / Kriener, Tobias / Sterzing, Christian: Kleine Geschichte des israelisch-palästinenischen Konflikts. Schwalbach 2009, 4. überarbeitete Auflage.

Brenner, Michael: Geschichte des Zionismus. München 2002.

Flug, Noah / Schäuble Martin: Die Geschichte der Israelis und Palästinenser. München/Wien 2007.

Hadawi, Sami: Bittere Ernte. Palästina 1914-1967. Rastatt 1969.

Hourani, Albert: Die Geschichte der arabischen Völker. Von den Anfängen des Islam bis zum Nahostkonflikt unserer Tage. Frankfurt am Main 1992.

Geiger, Wolfgang / Liepach, Martin: Naher Osten. Historische Wurzeln eines weltpolitischen Konflikts.

Freising (Stark) 2011, Abitur-Wissen Geschichte.

Gresh; Alain: Israel-Palästina. Hintergründe eines Konflikts. Zürich 22009.

Jaeger, Kinan / Tophoven, Rolf: Der Nahost-Konflikt. Dokumente, Kommentare, Meinungen. Bonn 2011.

Krämer, Gudrun: Geschichte Palästinas. Von der osmanischen Eroberung bis zur Gründung des Staates Israels. München 2002.

Krautkrämer, Elmar: Krieg ohne Ende? Israel und die Palästinenser - Geschichte eines Konflikts. Darmstadt 2003. (Enthält auch Dokumente).

Nusseibeh, Sari (zusammen mit Anthony David): Es war einmal ein Land. Leben in Palästina. München 2008.

Nusseibeh, Sari: Ein Staat für Palästina? Plädoyer für eine Zivilgesellschaft in Nahost. München 2012.

Sabbagh, Karl: Palestine. A Personal History. London 2006.

Segev, Tom: Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates. München 2008. (Überarbeitung der Erstausgabe von 1986).

Segev, Tom: Es war einmal Palästina. Juden und Araber vor der Staatsgründung Israels. München 2005.

Segev, Tom: 1967. Israels zweite Geburt. München 2007.

Steininger, Rolf: Der Nahostkonflikt. Frankfurt am Main 2003

Wasserstein, Bernard: Israel und Palästina. Warum kämpfen sie und wie können sie aufhören? München 2009.

Wasserstein, Bernard: Jerusalem. Der Kampf um die heilige Stadt. München 2002.

 

 

 

Links, Dokumente und Analysen nach Epochen:

 

 

1. Altes Israel/Judäa und römische Provinz

 

 

Die auf Palästina bzw. Judäa bezogene Betrachtung jüdischer Geschichte muss zumindest für die Antike den geopolitischen und kulturellen Raum des Mittelmeers und des Nahen Ostens einbeziehen, daher wurden hier auch Links zum Judentum im Römischen Reich oder in Mesopotamien aufgenommen.

 

 

Links:

Die Präsenz von Internetseiten zur alten israelischen und antiken jüdischen Geschichte ist einer erstaunlichen Schwankung unterworfen. Nur noch eine Handvoll der Websites, die ich vor ca. 5-8 Jahren aufgefunden und von denen ich Seiten heruntergeladen habe, sind heute noch existent.

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>>MFA-Archeology

Archeological Sites in Israel, eine Kulturseite des Israelischen Außenministeriums (MFA).

Inschrift in griechischer Sprache auf einem Stein aus dem Tempelkomplex. Warnung an Nicht-Juden den Tempel zu betreten. Wikimedia Commons

>>YaleDDL

>>Eikon

Die Yake Divinity Digital Library bietet Bildmaterial aus der christlichen und jüdischen Antike, hierzu die Eikon Image Databse for Biblical Studies.

>>Vaults of Memory

Vaults of Memory, eine Site der International Catacomb Society, bietet eine Bildergalerie aus den römischen Katakomben, wo jüdische und frühchristliche Motive zusammenkommen.

>>Dura-Europos

Bilder und Infos von und über das „syrische Pompei“ Dura-Europos, mit seiner Synagoge ein Zentrum des babylonischen Judentums in der hellenistisch-römischen Zeit (University of Leicester). Zahlreiche Bilder gibt es auch bei Wikipedia und anderen Anbietern.

 

>>Menora

Die Menora – ein Gang durch die Geschichte Israels bietet Texte und Bilder zum Thema.

 

>>Wibilex

Eine hervorragende Informationsquelle zur Frühgeschichte und Antike des Nahen Ostens ist das Wissenschaftliche Bibellexikon im Internet: Wibilex

 

>>Ostia

Bilder der Ruinen der Synagoge von Ostia von der Perseus Digital Library

 

 

 

 

 

2. Palästina unter arabischer Herrschaft

 

Es ist sehr schwierig vernünftige Internetseiten zum Thema zu finden…

Ancient Maps of Jerusalem aus der Frühen Neuzeit bis ins 19. Jh. sowie auch der berühmte Plan aus der Kreuzfahrerzeit (um 1200) bietet Historic Cities der Hebräischen Universität Jerusalem. Die Karten zeichnen natürlich die christliche Sicht auf Jerusalem, inwiefern in der Darstellung der Monumente der islamischen Präsenz oder überhaupt der zeitgenössischen Realität Rechnung getragen wird, ist eine Aufgabe für die Analyse.

Wird ergänzt…

>>Ancient Jerusalem

Al Aqsa Moschee, Jerusalem, im Hintergrund die Kuppel des Felsendoms (1982). Wikimedia Commons

 

 

3. Palästina zur Zeit der Kreuzfahrerstaaten

 

 

 

 

 

 

>>GLForum/ Kreuzzüge

Zur Lage der Juden in Palästina konnte ich bislang keine interessante (deutschsprachige) Webadresse finden. In Frankreich ist man bei all diesen Themen viel weiter und im Publikationswesen schon auf Taschen-buchniveau, ich möchte nur ein Buch erwähnen:

Simon Schwarzfuchs: Les Juifs au temps des Croisades en Occident et en Terre sainte, Paris (Albin Michel), 2005, Preis: 7,60 €

Eine darin veröffentlichte Quelle über das Schicksal der Juden nach der Einnahme von Jerusalem 1099 findet sich im Geschichtslehrerforum.

 

Wird ergänzt…

Schematischer Plan Jerusalems zur Kreuzfahrerzeit, ca. 1170. Wikimedia Commons

 

­

4. Palästina unter osmanischer Herrschaft

 

 

 

>>Ottoman History Podcast

Episode 68: web / podcast

Episode 84: web /podcast

Eine Geschichte des Osmanischen Reiches in englischer Sprache gibt es auf

Ottoman History Podcast, einem wöchentlichen Internet Radio Programm in Kooperation mit mehreren Universitäten, begleitet von einer Materialsammlung im Web, v.a. Karten und Bilder. Der ins Auge gefasste Zeitraum geht auch über das Ende des Osmanischen Reiches hinaus.

Episode 68: Ottoman Palestine – The history of a name

Episode 84: Palestinianism and Zionism in the Ottoman Empire

 

Wird ergänzt…

 

 

 

 

 

Abschnitt 4 ist im Aufbau…

Karte Palästinas in einem Atlas von 1895. Wikimedia Commons

 

 

 

 

5. Palästina, der Erste Weltkrieg und die Folgen – Die Balfour-Deklaration

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/05/Pal%C3%A4stina_1917.jpg

 

Dass der 1. Weltkrieg auch im Nahen Osten stattfand, ist im allgemeinen Bewusstsein fast unbekannt. Das Osmanische Reich war mit den Mittelmächten Deutschland und Österreich-Ungarn verbündet, obwohl das Habsburger Reich geradezu der „Erbfeind“ der Türken war. Doch was aktuell zählte, war der Gegnerschaft zum Britischen Empire, das sich vom Roten Meer bis in den Persischen bzw. Arabischen Golf festgesetzt hatte um die Seewege zu seiner Kronkolonie Indien zu kontrollieren. Außerdem wurde die Royal Navy ab 1912 von Kohle auf Erdöl als Antriebsenergie umgestellt, eine Umwälzung von weltgeschichtlicher Tragweite. Der britische Imperialismus hatte sich Zug um Zug alter, meist einst osmanisch beherrschter arabischer Gebiete bemächtigt, von Ägypten über Aden bis nach Kuwait, und strebte an die Ölquellen im Irak (noch unter osmanischer Herrschaft) und in Persien. Ebenso wie Großbritannien hatte auch Frankreich imperialistische Interessen im Nahen Osten, es war wirtschaftlich und kulturell bereits stark im Libanon präsent.

Deutschland hatte sich wiederum durch wirtschaftlich-industrielle Abkommen mit dem Osmanischen Reich verbündet (am bekanntesten: die Bagdad-Bahn) und darauf ein politisch-militärisches Bündnis im 1. Weltkrieg aufgebaut.

 

Frontverlauf in Palästina März bis Dezember 1917. Die Briten stießen von Ägypten aus vor und nahmen Jerusalem im Dezember ein. Wikimedia Commons

McMahon-Hussain-Briefwechsel >>deutsch in Auszügen auf palaestina.org

>>englisches Original auf jewishvirtual­library. org

Siehe auf UNISPAL:

>>Sykes-Picot-Abkommen

+ Rückblick auf die Ursprünge des Palästina¬konflikts mit der >>Text und Karte zum Sykes-Picot-Abkommen (>Annex I).

 

1915-1916 schloß Großbritannien durch seinen Hochkommissar in Ägypten, McMahon, ein Quasi-Abkommen mit dem Scherifen Husain (oder Hussein) von Mekka, einem arabischen Fürsten, der bislang die arabische Region Hedjas als Gouverneur im Osmanischen Reich verwaltet hatte, nun aber die Stunde gekommen sah im Weltkrieg die arabische Halbinsel von der osmanischen Herrschaft zu befreien. In der Folgezeit baute der legendär gewordene britische Offizier T.E. Lawrence („Lawrence of Arabia“) eine Beduinenarmee auf, die ihren Anteil am Kampf gegen die türkischen Truppen in der Region bekam. Als Belohnung versprachen die Briten dem Scherifen ein unabhängiges Arabien, dessen Grenzen freilich vage blieben.

Fast gleichzeitig verhandelten England und Frankreich jedoch bereits über eine koloniale Aufteilung des Nahen Osten über ihre beiden Unterhändler Sykes und Picot, die dem Abkommen ihren Namen gaben (Sykes-Picot-Abkommen, Mai 1916).

Am 2.11.1917 versprach der britische Außenminister Lord Balfour Baron Rothschild für die Zionisten die Errichtung einer „nationalen Heimstätte“ (national home) in Palästina für den bevorstehenden Sieg über die Türken. Zuvor hatte es bereits Verhandlungen über eine mögliche Ansiedlung von Juden in anderen Regionen gegeben, aber innerhalb des Zionismus hatte man sich definitiv für die alte historische Heimat entschieden.

 

Zum Thema des Sykes-Picot-Abkommens siehe auch auf geschichtslehrerforum.de

 

 

Übergabe Jerusalems an die Briten durch den Bürgermeister, 9.12.1917.

US Library of Congress, siehe auch auf Wikimedia Commons

UNISPAL Select Document: >>Balfour Declaration

 

Portrait von Außeminister Balfour und Faksimilé auf Wikimedia Commons

 

Übersetzung nach:

>>BpB 60 Jahre Israel mmons

________________

Balfour-Deklaration

________________

 

Ministerium des Äußeren, 2. November 1917

Mein lieber Lord Rothschild!

Zu meiner großen Genugtuung übermittle ich Ihnen namens Seiner Majestät Regierung die folgende Sympathie-Erklärung mit den jüdisch-zionistischen Bestrebungen, die vom Kabinett geprüft und gebilligt worden ist:

"Seiner Majestät Regierung betrachtet die Schaffung einer nationalen Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk mit Wohlwollen und wird die größten Anstrengungen machen, um die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei klar verstanden werde, dass nichts getan werden soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und die politische Stellung der Juden in irgendeinem anderen Lande beeinträchtigen könnte."

Ich bitte Sie, diese Erklärung zur Kenntnis der Zionistischen Föderation zu bringen.

gez.: Arthur James Balfour

 

 

 

 

 

Wikipedia

>>Faisal-Weizmann-Abkommen englisches Orignal auf UNISPAL

Im Januar 1919 trafen Chaim Weizmann, Präsident der Zionistischen Weltorganisation, und Prinz Faisal, Sohn des Sherifen Hussein (siehe oben), und Prätendent auf einen arabischen Königsthron, ein Abkommen der Zusammenarbeit. Dieses Faisal-Weizmann-Abkommen blieb das Ergebnis der politischen Konjunktur eines Augenblicks, denn die Konferenz von Versailles durchkreuzte die arabischen Unabhängigkeitspläne, die auf den britischen Versprechungen beruht hatten.

 

 

 

6. Palästina unter britischem Mandat 1: 1920-1939

 

>>Mandat englisch

>>Mandat deutsch

Foto >>Wikimedia Commons

Im Aufbau…

Der Originaltext des britischen Mandats für Palästina in englischer Sprache findet sich u.a. auf der Seite der UNISPAL, eine deutsche Übersetzung auf der Seite der Generaldelegation Palästinas in der Bundesrepublik Deutschland.

Foto vom Nabi Musa Fest in Jerusalem (4.-7.4.1920).

Personenkontrolle beim Nabi Musa Fest, April 1920.

Wikimedia Commons

 

Das muslimische Fest zu Ehren des auch vom Islam als Propheten verehrten Moses fiel in diesem Jahr zeitlich mit dem jüdischen Pessach-Fest und dem christlich-orthodoxen Ostern zusammen. Schon in früheren Zeiten war es anlässliche dieses Festes zu Spannungen zwischen christlichen und muslimischen Arabern gekommen, diesmal entzündete sich hier der erste Konflikt zwischen Arabern und Juden.

Die arabische Nationalbewegung sah sich um den ihr versprochenen Nationalstaat betrogen, Großbritannien und Frankreich errichteten ihre politische Herrschaft, die als Mandat des Völkerbundes abgesischert wurde. Die Trennung Palästinas von Syrien wurde als erster Schritt zu einem Sonderweg für Palästina gesehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jerusalem, Postkarte von 1933.

Wikimedia Commons

 

 

7. Palästina unter britischem Mandat 2:

Palästina und der Zweite Weltkrieg

 

[1] >> Biltmore Declaration

Die „Biltmore Declaration“ vom 11.5.1942

„the demand to establish a Jewish State by force“? 

Anfang Mai 1942 trafen sich Delegierte der zionistischen Weltbewegung im Hotel Biltmore in New York zu einem außerordentlichen Zionistenkongress. Angesichts der laufenden NS-Vernichtungspolitik in Europa, von der man zuvor erfahren hatte, und der massiven Einwanderungsbeschränkung der Briten für Palästina seit dem Weißbuch von 1939 hoffte man durch den Kriegseintritt der USA von der amerikanischen Regierung Unterstützung zu bekommen. Im Zentrum der verabschiedeten Erklärung [1] steht die Forderung nach einer unbeschränkten Einwanderungsmöglichkeit für jüdische Flüchtlinge aus Europa sowie der Gründung eines „Jewish Commonwealth“ in Palästina als Vollendung der Balfour-Deklaration („… to found there an Jewish Commonwealth“) (Punkt 6), am Ende heißt es: „…and that Palestine be established as a Jewish Commonwealth integrated in the structure of the new democratic world.“ (Punkt 8). Nicht Gegenstand dieser Konferenz und dieser Erklärung, aber parallel dazu ein „issue“ im Hintergrund, war damals auch der Kampf der amerikanischen Juden und Refugee Committees für eine verstärkte Aufnahme von Flüchtlingen in den USA selbst.

 

[2] >>Zionismus

A bis Z

Die Biltmore-Erklärung wurde oft als der Auftakt für die spätere Gründung des Staates Israel auf dem Wege der Gewalt gegen die arabischen Bevölkerung verstanden, also als der erste Akt des späteren Unabhängigkeits-krieges. Wie unterschiedlich die Auffassungen innerhalb des Zionismus damals jedoch waren, kommt in Zionismus von A bis Z [2] bei haGalil.com ganz gut heraus (Stichwort „Biltmore“), und so blieb die Formulierung der Erklärung eher vage: Der Begriff „Jewish Commonwealth“ (in etwa: „Gemeinwesen“) ist offener als der „Jewish State“, der ja explizit das Ziel des Zionismus war. Punkt 6 und 8 in der Deklaration widersprechen sich allerdings hinsichtlich der territorialen Konkretisierung dieses „Commonwealth“ (Palästina oder in Palästina), in anderen Punkten der Deklaration wird jedoch die Zusammenarbeit mit den „Arab neighbours in Palestine“ (Punkt 5) betont, wobei noch einmal die alte Idee bemüht wurde, diese würden von der wirtschaftlichen Entwicklung profitieren und daraus könne sich ein Zusammenleben entwickeln, ein damals gewiss von der Realität überholtes Ideal. Auch will die Betonung auf die Urbarmachung und Besiedlung des Ödlandes (Punkt 8) signalisieren, dass die weitere Einwanderung den Einheimischen kein Land wegnehmen werde. Immerhin findet sich hier tatsächlich ein Aspekt, der später beim UN-Teilungsplan in der Zuteilung der Negev-Wüste an die jüdische Zone eine Rolle spielen sollte.

 

[3] Vgl. Jacobsen (siehe unten), S. 131. Siehe auch online im >>NS-Archiv , ausführlicher dazu bei Gensicke und Mallmann/Cüppers (siehe unten).

Das Biltmore-Programm begründete jedoch keine neue Strategie des Zionismus, da die territoriale Teilung Palästinas bereits von den Briten 1937 in der Empfehlung der Peel-Commission als die einzige realistische Lösung erkannt worden war. Von jüdischer Seite war dies damals mit vielen Vorbehalten akzeptiert worden – das 1937 vorgesehene jüdische Territorium war viel kleiner als zehn Jahre später im UN-Teilungsplan – während die arabische Seite abgelehnt hatte. Mit dem Weißbuch 1939 kam dann der Vorschlag eines „binationalen Staates“, der jedoch unkonkret blieb und von beiden Seiten abgelehnt wurde. Angesichts dessen, dass die Briten unter dem Eindruck des Zweiten Weltkriegs und dessen Auswirkungen auf den Nahen Osten der arabischen Seite entgegenkamen, hinter bereits erreichte Positionen für die Zionisten zurückfielen und die weitere jüdische Einwanderung gerade zu jenem Zeitpunkt bremsten, als sie notwendiger denn je war, weil lebensrettend, war die Reaktion der Zionisten nur ein logischer Schritt auf dem bereits eingeschlagenen Weg und das hieß, die ursprüngliche Forderung eines jüdischen Palästina auf die Tagesordnung zu setzen. Zu berück¬sichtigen ist dabei auch, dass die arabische Seite jegliche Verhandlungen ablehnte, einen arabischen Staat Palästina forderte, jede weitere Einwanderung ablehnte und vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zumindest offen gelassen hatte, wie sie zu den während der Mandatszeit eingewanderten Juden stand. Zu jenem Zeitpunkt aber, im Mai 1942, waren die Deutschen unter Rommel auf dem Vormarsch in Nordafrika und der selbst ernannte Führer der Palästinenser, der ehemalige Großmufti von Jerusalem, Amin al-Husseini, plante in Berlin zusammen mit Hitler und Himmler die „Vernichtung des Judentums“.[3] Auch wenn damals nicht alle Einzelheiten öffentlich gesagt wurden, so hielten der Mufti und andere arabische Politiker doch von Italien aus Radioansprachen nach Nordafrika mit Aufrufen zur Bekämpfung der Alliierten und der Juden.

 

[4] „Palestine’s Role

in the Solution of the Jewish Problem”, in: Foreign Affairs XX, January 1942, p.337f., zit. nach Abu-Lughod (siehe unten), S.176.

[5] Vgl. Erskine B.

Childers, “The Wordless Wish: From Citizens to Refugees”, in: Abu-Lughod, op. cit., S.176f., und Safty (siehe unten), S.134f.

[6] Vgl. Hadawi (siehe unten), S.100.

[7] Ben-Eliezer (siehe unten), S.95ff.

Angesichts dieser Situation sowie gegenüber wesentlich radikaleren Positionen innerhalb des Zionismus blieb die Resolution des außerordentlichen Zionistenkongresses relativ gemäßigt und hinter dem zurück, was ihr Chef Chaim Weizmann im Januar 1942 in der Zeitschrift Foreign Affairs publiziert hatte, wo er einen jüdischen Staat mit einer arabischen Minderheit forderte, der alle Rechte gewährt würden, der aber auch geholfen würde in ein arabisches Nachbarland umzusiedeln, falls dies gewünscht würde. [4] Im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung Weizmanns und mit den Aktionen und Planungen der zionistischen terroristischen Gruppierungen vor Ort (Irgun, Stern-Gruppe usw.) sehen israelkritische Autoren jedoch in der Biltmore-Erklärung eine Art politische Legitimation für die gewaltsame Durchsetzung einer Staatsgründung [5] auf dem gesamten Territorium des Mandatsgebiets, wie es nach dem Ende des 2. Weltkriegs als Forderung erhoben wurde [6]. Auch auf israelischer Seite finden sich Autoren, die im Nachhinein, unter dem Zeichen des historischen Erfolgs, im Biltmore-Programm die Begründung eines „militärischen Zionismus“ erkennen wollen, nämlich „the demand to establish a Jewish State by force“.[7]

Nimmt man jedoch Weizmanns Veröffentlichung vom Januar 1942 wörtlich als Grundlage dessen, was mit der Biltmore-Erklärung wirklich gemeint war, dann hätte sogar dieser Vorschlag impliziert, dass der jüdische Staat nur einen Teil, und zwar einen geringeren Teil, des Mandats Palästina umfasst hätte, denn sonst wäre das Verhältnis jüdische Mehrheit / arabische Minderheit zu dem Zeitpunkt für solch ein Territorium gar nicht zustande gekommen. Doch solche Überlegungen sind weitgehend spekulativ.

 

 

Es zeigt sich hier nämlich ein grundsätzliches Problem: Die verschiedenen Etappen der Geschichte dürfen nicht retrospektiv unter dem Aspekt dessen, was folgte, interpretiert werden, jedenfalls nicht im Sinne einer Erklärung aus der Retrospektive heraus, sondern zunächst vor dem Hintergrund dessen, was vorausging, und im damaligen Kontext. Es liegt auf der Hand, dass die zeitliche Vorverlegung der Entscheidung für eine Staatsgründung „auf militärischem Weg“ auf das Jahr 1942 auch eine Schuldzuweisung hinsichtlich des späteren Krieges darstellt, zumindest bei einigen Autoren. Zu diesem Zeitpunkt wusste jedoch niemand, wie die Geschichte weitergehen würde, und sie hätte bei anderen internationalen politischen Entscheidungen und Entwicklungen auch anders laufen können. Entscheidend ist es daher auch die objektiven Faktoren der historischen Entwicklung zu berücksichtigen und nicht die historische Entwicklung aus dem Voluntarismus einiger Akteure heraus zu deuten – auch ein Grundproblem bei diesem Thema.

Die Biltmore-Resolution wurde in der zionistischen Welt sehr wohl als das lang erwartete Signal verstanden die Initiative zu ergreifen und sich aus Passivität und der Abhängigkeit von den Briten zu lösen angesichts der schrecklichen Ereignisse in Europa – gefordert wurde im Biltmore-Programm auch eine militärische Beteili¬gung im Kampf gegen Nazi-Deutschland. Aber sie war nicht der Auftakt zur einer gewaltsamen Lösung des Palästina-problems, sondern setzte noch auf eine politische Lösung auf internationaler Ebene, deswegen auch der Appell an die Vereinigten Staaten. Von denjenigen, die an eine militärische Lösung glaubten, wurde die Beschränkung auf die politisch-diplomatische Option als Verrat empfunden. Gleichzeitig fühlten sich die Radikalen durch die Biltmore-Erklärung jedoch in ihrer Ansicht bestätigt, die Realisierung des jüdischen Staates auf ihre Weise herbei¬zuführen. Zum ersten Mal wurde hier von der obersten zionistischen Institution ein eigener Staat nicht mehr nur als fernes Ziel formuliert, sondern als konkretes Ziel und politische Forderung auf die Tagesordnung gesetzt.

 

 

Literaturangaben:

Hans Adolf Jacobsen: Der Weg zur Teilung der Welt, Koblenz/Bonn (Wehr und Wissen), 1973.

Klaus Gensicke: Der Mufti von Jerusalem. Amin el-Husseini und die Nationalsozialisten, Frankfurt a.M. (Lang), 1988, Darmstadt (WBG), 2007.

Klaus-Michael Mallmann / Martin Cüppers: Halbmond und Hakenkreuz. Das Dritte Reich, die Araber und Palästina, Darmstadt (WBG), 2006.

Ibrahim Abu-Lughod (ed.): The Transformation of Palestine. Essays on the Origin and the Development of the Arab-Israeli Conflict, Evanston (Northwestern University Press), 1971.

Adel Safty: Might over Right. How the Zionists Took Over Palestine, Reading (Garnett), 2009.

Sami Hadawi: Bittere Ernte – Palästina 1914 -1967, Rastatt (Verlag für Zeitgeschichtliche Dokumentation), 1969.

Uri Ben-Eliezer: The Making of Israeli Militarism, Bloomington (Indiana Univ. Press), 1998. Erstveröfftl. (hebräisch) Tel Aviv, 1995.

Allgemeine Empfehlung zum ganzen Thema:

Tom Segev: Es war einmal ein Palästina. Juden und Araber vor der Staatsgründung Israels, München (Siedler), 2005. Erstveröfftl. Israel 1999.

 

 

 

8. Die Endphase des britischen Mandats, die Gründung des Staates Israel und der Unabhängigkeitskrieg / die Naqba (im Aufbau)

 

Karten auf Wikimedia Commons:

>>Unabhängig­keits­krieg

>>UN-Teilungsplan und Grenzen nach dem Krieg

 

 

>>Unabhängig­keits­erklärung Wikipedia

Unabhängigkeitskrieg 1958: Militärische Operationen vom 15.5. bis 10.6.1948, Karte von der U.S.Military Academie.

Rechts: Vergleich zwischen dem Teilungsplan der UN 1947 und den Grenzen Israels nach dem Unabhängigkeitskrieg 1948/49. 


 

Besondere militärische Unterstützung im Krieg bekam Israel von der Tschechoslowakei, vermutlich unterstützt von der Sowjetunion, die sich in einem sozialistischen Israel einen Bündnispartner im Nahen Osten erhoffte – die politische Mehrheit in dem sich gründenden Israel war von der sozialistischen Arbeitspartei von David Ben Gurion geprägt.

Rechts eine Gedenktafel der Veteranen der Haganah, der israelischen Armee, im Armee-Museum in Prag.

Wikimedia Commons

 

Wolfgang Böge/Jörg Bohn: Jerusalem: Brennpunkt konfliktreicher Geschichte, in: Der Bürger im Staat 2/1997, S.105-112, hier S., online hier.

9. 1948/1967: Der Kampf um Jerusalem

Historische Stadtviertel Jerusalems. 

Die traditionelle Aufteilung der Altstadt unter die verschiedenen Religionsgemeinschaften mit ihren heiligen Stätten und religiösen Monumenten. Das nur wenige Häuser umfassende marokkanische Viertel lag im östlichen Teil des jüdischen Viertels, direkt an der Klagemauer.               

In Filmdokumentationen, wie anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung Israels, und einigen Printpublikationen sowie natürlich im Internet wird oft gezeigt oder beschrieben, wie nach der Besetzung Jerusalems im Sechstagekrieg 1967 der Platz vor der Klagemauer innerhalb weniger Tage durch den Abriss der angrenzenden Häuser nach der sofortigen Zwangsräumung ihrer arabischen Bewohner freigemacht wurde. Es erscheint wie das Sinnbild für die israelische Eroberung. Bewusst oder aus Unkenntnis bzw. mangelnde Recherche unterschlagen wird hier allerdings oft, dass es sich hier nicht um „das arabische Viertel“ der Altstadt handelte, sondern um Häuser, die zu einem kleinen marokkanischen Viertel gehörten (Mughrabi-Viertel), das zwischen dem traditionellen Jüdischen Viertel Jerusalems und der Klagemauer lag.

Im Zuge der Kampfhandlungen 1948 mussten die jüdischen Bewohner der Altstadt ihr Viertel, also das jüdische Viertel, verlassen, viele Häuser waren zerstört, arabische Bewohner zogen später in das Viertel ein. Mit der Eroberung der Altstadt Jerusalems 1967 wurde ad hoc die Entscheidung getroffen, nun den Raum vor der Klagemauer durch den Abriss der Häuser freizumachen. Das angrenzende jüdische Viertel wurde neu besiedelt und zum größten Teil auch neu aufgebaut. Das traditionelle muslimische Viertel nimmt dennoch auch heute noch einen Teil des Gebietes vor dem Tempelberg und unmittelbar bis zur Klagemauer ein. Die Vertreibung betraf also nicht alle arabischen Anwohner, sondern nur die des wenige Häuser umfassenden Mughrabi-Viertels. Unabhängig von der Vorgehensweise und der Frage nach ihrer Berechtigung muss man die historischen Fakten kennen, um das Ganze beurteilen zu können. Es handelte es sich um einen wechselseitigen Prozess von Inbesitznahme und Vertreibung 1948/67.

 

Plan Wikimedia Commons

Das alte marokkanische Viertel ist hier nicht mehr zu sehen.

 

 

Foto: Wikimedia Commons

  Altstadt von Jerusalem um 1900

 

Klagemauer an einem Freitag in den 1880er Jahren. Foto von Féelix Bonfils (1831-1885), Wikimedia Commons

 

Links die Hausmauern des Marokkanischen Viertels (Mughrabi-Viertel), das nach dem Sechstagekrieg abgerissen wurde. Die auf dem Foto dargestellte Situation besetand so also bis 1967.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Freier Platz vor der Klagemauer, ehem. Marokkanisches Viertel,  Klagemauer hinten rechts´, die heute goldene Kuppel des Felsendoms im Hintergrund.

© W.Geiger, 2011

 

 

 

 

 

 

Teilung der Stadt 1948/49.

Mit dem Waffenstillstand geriet die gesamte Altstadt unter jordanische Hoheit. Eine dünner von der UN kontrollierter Streifen trennte das jordanische (grüne Linie) vom israelischen (blaue Linie) Gebiet.

 

Ausschnitt aus dem UN-Teilungsplan mit Verzeichnis der heiligen Stätten (gelb =  christlich, grün = muslimisch, blau = jüdisch). Zwischen der grünen und blauen Linie war Niemandsland.

Gesamter Plan: UNISPAL

 

Vgl. die sehr detailreiche und weitgehend neutrale Darstellung in:

Bernard Wasserstein: Jerusalem – Der Kampf um die Heilige Stadt, München (Beck) 2002, Wiesbaden (Marix) 2007. [Divided Jerusalem, London 2001].

Der UN-Teilungsplan für Palästina 1947 sah den Großraum Jerusalem inklusive Bethlehems im Süden als corpus separatum unter internationaler Kontrolle vor. Dies wurde faktisch jedoch von keiner Seite akzeptiert, noch unter der britischen Mandatsverwaltung fand eine spontane Teilung in Einflussbezirke statt. Die geo¬graphisch exponierte Lage Jerusalems ermöglichte den arabischen Streitkräften den jüdischen Bezirk der Stadt vom Hinterland und somit die Verbindung zum jüdischen Teil Palästinas (bzw. zum israelischen Gebiet nach der Staatsgründung) abzuschnüren. Dies begann bereits im Februar 1948, während bewaffnete zionisti¬sche Einheiten den Kampf um die Befreiung der Straße nach Tel Aviv aufnahmen. Die Eskalation der Gewalt konnte von UN-Friedensinitiativen nicht mehr verhindert werden, nach der Ausrufung des Staates Israel am 14. Mai stellten sich der Befehlshaber der britischen Arabischen Legion, John Bagot Glubb, genannt „Glubb Pascha“, mit einer Reihe von Offizieren dem jordanischen König zur Verfügung, obwohl er und seine Leute offiziell von den Briten abgezogen wurden. Verhandlungen zwischen der zionistischen Führung und dem jordanischen König Abdullah hatten zuvor zwar zu einem groben Arrangement hinsichtlich der Teilung Palästinas geführt, aber zu keinem Ergebnis Jerusalem betreffend. Innerhalb weniger Tage war die militärische Lage in der Altstadt für die israelische Seite aussichtslos und vierzehn Tage nach der Gründung des Staates Israel, am 27./28. Mai 1948, mussten die jüdischen Einwohner die Altstadt verlassen. Das jüdische Viertel war weitgehend zerstört. Die weiteren Kämpfe galten der westlichen Neustadt und dem Umland.

Am 30.11. einigten sich Israel und Jordanien auf eine Feuereinstelllung. Zuvor hatte sich Abdullah in Jesusalem vom koptischen Bischof der Stadt zum „König von Jerusalem“ krönen lassen und am 1.12. rief ihn eine palästinensische Notabelnversammlung in Jericho zum „König von ganz Palästina“ aus. Die sollte die Legitimität seiner Herrschaft über den jordanisch besetzten Teil Palästinas unterstreichen.

Wird fortgesetzt…

 

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ed/King_Abdullah%2C_Jerusalem%2C_29_May_1948.jpg

König Abdullah mit chrisltichen Würdenträgern Jerusalems am 29.5.1948.

Wikimedia Commons

 

 

 

 

Abschnitt 10 zur Geschichte ist im Aufbau…

 

 

 

 

11. Der Sechstagekrieg und die Folgen

 

 

Präventivkrieg oder bewusster Expansionskrieg?

Dokumente, die eine Rolle spielen

Die Befürworter der These vom Expansionskrieg 1967 zitieren einige israelische Politiker als „Kronzeugen“ gegen die offizielle Rechtfertigung des Krieges durch die Präventionsthese. Im Nachhinein hätten diese Politiker zugestanden, dass es kein Präventivkrieg gewesen sei, weil die arabische Seite, d.h. v.a. Ägypten, nicht kriegsbereit gewesen sei oder von sich aus den Krieg nie ausgelöst hätte. Entsprechende Webseiten und Blogs findet man leicht durch eine gezielte Suche nach den unten genannten israelischen Persönlichkeiten in Verbindung mit der Jahreszahl.

Die damalige Debatte in Israel und innerhalb der israelischen Regierung vor Kriegsbeginn ist von dem kritischen israelischen Journalisten und Historiker Tom Segev sehr detailreich recherchiert und dargestellt worden in:

Tom Segev: 1967 – Israels zweite Geburt. München (Siedler) 2007.

(Erhältlich auch bei der Bundeszentrale für Politische Bildung.)

Das Argument mit den „Kronzeugen“ hat sich dagegen im Internet auf zahlreichen Seiten bereits komplett verselbstständigt. Unabhängig, wie man unter Berücksichtigung aller Faktoren den Krieg bewerten will, sollten die Grundlagen für seine solche Beurteilung klar sein. Wir dokumentieren hier deswegen die „Kronzeugen“-Quellen in deutscher Übersetzung mit den notwendigen Angaben, wo die Originale nachgelesen werden können.

Zu berücksichtigten ist bei dieser Auseinandersetzung auch generell, dass die Folgen aus dem Sechstagekrieg nicht primär eine Erklärung für die Ursache des Krieges geben können, auch oder gerade wenn beides im Rückblick ineinander zu greifen scheint.

 

 

 

 

 

1. Itzhak Rabin 1968

Le Monde, 28.2.1968, p.1, p.4

Le général Rabin ne pense pas que Nasser voulait la guerre

General Rabin denkt nicht, dass Nasser den Krieg wollte

 

 

Unter diesem angesichts des nachfolgend dokumentierten Inhalts irreführenden Titel publizierte die französische Zeitung Le Monde ein Interview mit Itzhak Rabin, der im Sechstagekrieg 1967 Generalstabschef der israelischen Streitkräfte gewesen war, also ihr oberster Kommandeur, und zum Zeitpunkt des Interviews gerade seinen neuen Posten als israelischer Botschafter in Washington angetreten hatte. Als Generalstabschef hatte Rabin nicht nur den Krieg vorbereitet und geleitet, sondern im Vorfeld auch weit über seine eigentlichen militärischen Kompetenzen hinaus Politik betrieben. Der eigentlichen Eskalation mit Ägypten unter Staatspräsident Nasser ging eine monate¬lange Konfrontation an der syrisch-israelischen Grenze voraus, von der aus terroristische Gruppen der Fatah von Arafat Anschläge in Israel verübten. Dazu schreibt Le Monde (Interview mit Rabin, Ende Februar 1968):

 

 

(p.1) Drei Wochen vor dem Sechstagekrieg, am 12. Mai 1967, hatte er [=Rabin] im Wesentlichen bekräftigt, dass Israel am Ende noch dazu gebracht werde das syrische Regime zu stürzen, damit die Überfälle der Fedayin aufhörten. Diese Stellungnahme hatte die Überzeugung derjenigen bestärkt, die einen Angriff auf Syrien erwarteten. Zwei Tage nach der Erklärung von General Rabin schickte Präsident Nasser eilig ägyptische Truppen auf den Sinai.

Hat er das Gefühl an der Auslösung der Krise beteiligt gewesen zu sein, die in den Krieg münden würde? Der ehemalige Chef des Generalstabs der israelischen Streitkräfte antwortet mit unbeweglichem Gesicht:

„Ich  glaube nicht. Es wäre absurd zu glauben, dass Präsident Nasser seine Truppen mobilisiert hat, nachdem er meine Erklärung gelesen hat. Es war übrigens nicht das erste Mal, dass ich mich so geäußert hatte. Schon im September 1966 hatte ich eine analoge Analyse geliefert. Ich sage, dass unsere Haltung gegenüber Damaskus nicht die gleiche sein könne wie gegenüber Beirut und Amman. Während Jordanien und der Libanon ebenso wie wir den Terrorismus bekämpften, ermutigte Syrien offen die Fedayin und erleichterte ihnen über die Grenze nach Israel zu gelangen. Ich unterstrich also, dass nur das Verschwinden dieses Regimes den Frieden in unseren Häusern zurückbringen würde. Das war eine Feststellung aus gesundem Menschenverstand.“

© Übersetzung

W. Geiger

 

(p.4) Glauben Sie, dass Nasser nur so getan hat, als glaube er Ihren Drohungen, weil er versuchte den Krieg zu provozieren?

„Ich glaube nicht, dass Nasser den Krieg wollte. Die beiden Divisionen, die er am 14. Mai auf den Sinai schickte, hätten nicht ausgereicht um eine Offensive gegen Israel auszulösen. Er wusste es und wir wussten es. Diese Tatsache zeigt meines Erachtens auch, dass Nasser nicht wirklich daran glaubte, dass wir Syrien angreifen würden. Er bluffte; er wollte sich, ohne dass es viel kostete, als der Retter Syriens präsentieren und so große Sympathien in der arabischen Welt gewinnen. Wir kannten diese Strategie, da er sie 1960 schon einmal eingesetzt hatte. […] Doch vor acht Jahren hatte er nicht den Rückzug der UN-Truppen verlangt. Dieses Mal empfand er die Notwendigkeit seinem Bluff mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen. In der Tat hatte ihn die Propaganda der anti-nasserischen Staaten in die Ecke gedrängt mit der ständigen Beschuldigung, er verstecke sich hinter den internationalen Streitkräften.“ […]

 

 

Der UN-Generalsekretär U-Thant beantwortete Nassers Wunsch nach einem Teilrückzug der UN-Truppen auf dem Sinai, die dort nach dem Suezkrieg von 1956 stationiert worden waren, damit, dass es keinen Teilrückzug geben werde, die Blauhelme würden bleiben oder Nasser müsse einen Gesamtrückzug fordern. Dies trug entscheidend zur weiteren Eskalation bei. Um sein Gesicht nicht zu verlieren, löste Nasser die Akaba-Krise aus, d.h. die Sperrung des Schiffsverkehrs mit dem israelischen Hafen Eilat, wie 1956 schon und was damals zum Suezkrieg beigetragen hatte. Im Interview mit Le Monde erklärt Rabin weiter:

 

 

„Nasser wurde von der Welle an populärer Begeisterung in der arabischen Welt vergiftet, so wie von seiner eigenen Propaganda. Schließlich hat er selbst geglaubt, dass die ägyptische Armee 1956 nicht von Israel geschlagen worden war, sondern nur durch die anglo-französische Intervention. Er hat sich also ein ganzes Gedankengebäude aufgebaut, wonach Israel 1967 nicht die Initiative der Feindseligkeiten ergreifen würde, da es nicht wie 1956 auf die Unterstützung der ausländischen Mächte zählen konnte. Die Tatsache, dass er nach der Schließung von Akaba sieben Divisionen auf die Sinai-Halbinsel schickte, belegt, dass er gleichwohl wusste, dass wir seinen Akt als einen casus belli betrachten würden.“

 

 

Le Monde weist anschließend darauf hin, dass der Hafen Eilat für Israel nicht lebenswichtig gewesen sei und auch schon 1956 die notwendigen Güter über den Mittelmeerhafen Haifa importiert werden konnten. Nasser habe außerdem eine gewisse Kompromissbereitschaft gezeigt. Rabin erklärt dazu:

 

 

„Die Schließung des Golfes von Akaba als solche war, ich wiederhole es, für uns ein casus belli. Jedoch wurde der Krieg grundsätzlich durch ein Zusammenspiel von Faktoren auf lokaler und inter¬nationaler Ebene provoziert. Die schädliche Rolle der Sowjetunion hat dazu beigetragen die Leidenschaften und den Hass, der in dieser Region herrschte, nur noch anzuzstacheln. […]“

© Übersetzung

W. Geiger

 

Aus dem Interview ist also keineswegs herauszulesen, dass Rabin im Nachhinein von der Präven¬tivkriegsthese abgerückt wäre, wie man auf zahlreichen Print- und Internetseiten lesen kann. Vielmehr beschreibt er aus seiner Sicht, wie Nasser Gefangener seiner eigenen Eskalation des Konflikts wurde. Die Überschrift des Artikels von Le Monde ist insofern irreführend, als die Aussage „Nasser wollte keinen Krieg“ sich nur auf die erste Phase bezieht, noch vor der Ausweisung der UN-Blauhelme und der Sperrung des Golfs von Akaba. Mit dieser Äußerung antwortet Rabin auf den von Le Monde angedeuteten Vorwurf, mit seiner Äußerung zu Syrien habe Rabin die Eskalation losgetreten. Die Antwort Rabins in Bezug auf Nasser ist also eine Zurückweisung dieses an ihn, Rabin, gerichteten Vorwurfs und ein Akt seiner eigenen Verteidigung, nicht der nachträglichen Entlastung Nassers. Ganz im Gegenteil rechtfertigt Rabin die anschießende Reaktion Israels auf die weitere Entwicklung und v.a. auf das, was Israel nach seinen Worten als casus belli betrachten musste, was damals  nach der Vorgeschichte von 1956 auch überhaupt kein Geheimnis war.

 

 

 

 

 

2. Israelische Generäle, Bericht von Amnon Kapeliouk, 1972.

Le Monde, 3.6. 1972. p.4

A la veille du conflit : Israël était-il réellement menacé d’extermination ?

Am Vorabend des Konflikts : War Israel wirklich von der Vernichtung bedroht ?

 

 

 

Wie das Interview mit Rabin wird auch die Zusammenfassung von Äußerungen israelischer Generäle durch Amnon Kapeliouk in Le Monde oft als nachträgliche Offenbarung einer imperialistischen Kriegsabsicht Israels 1967 wiedergegeben. Doch keiner der zitierten Generäle äußerte sich in diesem Sinne. Vielmehr kritisierte der ehemalige General Matitiahu Peled in Haaretz am 19.3.1972 die Besatzungspolitik in den besetzten Gebieten und die nach dem Krieg entstandene These von der drohenden Vernichtung Israels als ideologischer Rechtfertigung für die faktische Ausweitung der Grenzen Israels aus Gründen der Sicherheit.

 

Kapeliouk zitiert Peled:

 

 

© Übersetzung

W. Geiger

 

„Die These, wonach im Juni 1967 die Gefahr des Genozids über uns schwebte und Israel um seine physische Existenz kämpfte, ist nur ein Bluff, der nach dem Krieg entstanden ist und sich verbreitet hat. […] Es gibt keinen Grund zu verheimlichen, dass seit 1949 niemand es wagte oder, genauer gesagt, niemand in der Lage war die Existenz Israels als solche in Frage zu stellen. Trotzdem haben wir ein Minderwertigkeitsgefühlt gepflegt,  als ob wir ein schwaches und kleines Volk wären, das in Angst um die Sicherheit seiner Existenz lebt und in jedem Moment ausgelöscht werden könnte. […]

Ich bin überzeugt, dass unser Generalstab nie der Regierung mitgeteilt hat, dass die militärische Bedrohung seitens Ägyptens gefährlich für Israel sei oder wir nicht in der Lage seien die Armee Nasser zu schlagen, die sich mit unglaublicher Dummheit für unsere Entscheidungsschläge wie auf dem Präsentierteller aufgebaut hat. […] Als wir alle unsere Truppen mobilisierten, hat niemand ernsthaft daran geglaubt, dass diese ganze Macht unabdingbar war um sich gegen die ägyptische Gefahr zu ‚verteidigen‘  Diese Macht war nötig um einerseits die Ägypter definitiv militärisch zu schlagen, sowie andererseits ihre sowjetischen Hintermänner politisch. Zu behaupten die an unseren Grenzen massierten ägyptischen Truppen hätten eine Bedrohung der Existenz Israels bedeutet, stellt nicht nur eine Beleidigung der Intelligenz jeder Person dar, die solche Situationen analysieren kann, sondern vor allem auch eine Beleidigung der israelischen Armee.“

 

 

 

Peled reagierte damit auf entsprechende Äußerungen des Chefs des Generalstabs, David Eliazar, der kurz zuvor die These der drohenden Vernichtung 1967 wiederholt hatte.

Aus der Schlussfolgerung des letzten zitierten Satzes kommt jedoch noch ein anderes Motiv für die Argumentation Peleds zum Vorschein, außer der bereits genannten, dass er nämlich der israelischen Regierung vorwarf „eine irrationale Angst in der Bevölkerung zu schüren“ um „eine Akzeptanz für den Grundsatz Annexion der besetzten Gebiete in Teilen oder als Ganzes zu schaffen.“ (ebd.). Dieses zweite Motiv der These von der drohenden Vernichtung zu widersprechen liegt ganz einfach darin, dass der ex-General darin eine unwürdige Geringschätzung der israelischen Streitkräfte sah. Ihm lag es ganz im Gegenteil daran deren Unbesiegbarkeit hervorzuheben. Peled wie auch andere, darunter Ezer Weizmann, gleichfalls General, Minister und ein einflussreicher Politiker der Rechten, äußerten sich im Frühjahr 1972 ähnlich zu diesem Punkt. Keiner stellte jedoch laut dem Bericht von Kapeliouk die Legitimität des Präventivangriffs in Frage, der Israel einen schnelleren und entscheidenderen Sieg ermöglichte, also auch mit geringeren Verlusten, als es aus der Verteidigung nach einem Angriff der arabischen Staaten der Fall gewesen wäre. Peled hatte 1967 die Eröffnung des Krieges gegen Ägypten befürwortet, schreibt Kapeliouk, weit er darin die notwendige Reaktion auf die Sperrung des Golfes von Akaba sah, was nach der Vorgeschichte von 1956 (Suezkrieg), offen als casus belli galt. „Man musste militärisch auf die Sperrung des Golfes reagieren um Nasser und die Sowjets daran zu hindern den Status quo in der Region zu verändern“ – so die Zusammenfassung durch Kapeliouk.

Dies macht also deutlich, dass Peled und die anderen in diesem Sinne in dem Artikel erwähnten Generäle keineswegs nachträglich die Rechtfertigung für die Eröffnung des Sechstagekrieges durch Israel als notwendige Gegenreaktion und im weiteren Sinne als Verteidigung in Frage stellten, sondern vielmehr eine bestimmte Argumentation dafür und deren Instrumentalisierung für die Konsequenzen aus dem Krieg, nämlich die Besatzungspolitik.

 

 

 

 

 

3. Menachem Begin, 1982

Jerusalem Post, 20.8.1982, p.16

Alternatives of War

Kriegsalternativen

 

 

In dieser publizierten Version einer Rede nahm Ministerpräsident Menachem Begin Stellung zur Frage nach der Wahl der Mittel und namentlich der Kriegsfrage in Bezug auf die damals laufende „Operation Frieden für Galiläa“, den Einmarsch im Libanon zur Bekämpfung der PLO. Dabei unterzog er historische Kriege in Europa sowie die bis dahin geführten israelischen Kriege einem strukturellen Vergleich. Der Unabhängigkeitskrieg, den Begin von November 1947 bis Januar 1949 datiert, sowie der Yom-Kippur-Krieg 1973 und der darauf folgende Stellungskrieg auf dem Sinai seien alternativlos weil Israel von außen aufgezwungen gewesen. Diese drei Kriege hatten hohe Verluste an Soldaten gebracht. Der Suez-Krieg 1956 sowie der Sechstagekrieg 1967 dagegen seien Entscheidungen im Rahmen von Alternativen gewesen, der zweite im Übrigen eine Wiederholung des ersteren unter Vermeidung des damals gemachten Fehlers, nämlich sich nach einer militärisch siegreichen Operation auf politischen Druck von außen (USA) wieder zurückzuziehen.  Begin, damals in der rechten Opposition gegen die Regierung der Arbeitspartei, wurde in der Krise 1967 als Minister in die „Regierung der nationalen Einheit berufen“ und war an den Entscheidungen beteiligt.

 

 

„Im Juni 1967 hatten wir wieder eine Wahl. Die Konzentration der ägyptischen Streitkräfte im benachbarten Sinai beweist nicht, dass Nasser wirklich dabei war uns anzugreifen. Wir müssen ehrlich gegenüber uns selbst sein, wir entschieden anzugreifen. Dies war eine Tat der Notwehr im edelsten Sinne des Wortes. Die damals gebildete Regierung der nationalen Einheit entschied einmütig. Wir werden die Initiative ergreifen und den Feind angreifen, ihn zurückwerfen und so die Sicherheit Israels und die Zukunft der Nation garantieren.

Wir taten dies nicht aus Mangel an einer Alternative. Wir hätten auch weiter warten können. Wir hätten die Armee nach Hause schicken können. Wer weiß, ob es einen Angriff auf uns gegeben hätte? Es gibt keinen Beweis dafür. Es gibt mehrere Argumente für das Gegenteil. Während es tatsächlich stimmt, dass die Schließung der Straße von Tiran ein Akt der Agression war, ein casus belli, so ist immer Raum für eine Bandbreite von Überlegungen, wie ob es notwendig ist einen casus zu einem bellum zu machen.

[…] Wenn wir in den beiden Kriegen, für die wir uns willentlich entschieden haben – der Sinaifeldzug und der Sechstagekrieg –,Verluste gehabt hätten wie in den alternativlosen Kriegen, wären heute nur noch wenige unter unserer besten Jugend übrig, ohne die Stärke der arabischen Welt zu widerstehen.“

© Übersetzung

W. Geiger

 

Auch Begin liefert hier also keineswegs einen Beleg für einen gewollten Eroberungskrieg Israels, wie diejenigen, die nur den Anfang dieses Textes zitieren, behaupten. Unabhängig davon, was man von Begins Argumentation hält, so war für ihn die gewählte Option für den Angriff 1967 auch ein Akt der Selbstverteidigung, erstens angesichts des von Ägypten provozierten casus belli, zweitens wegen der Ungewissheit der weiteren Absichten Ägyptens und drittens wegen der Chance bei einem Präventivschlag den Krieg mit weitaus weniger Verlusten gewinnen zu können.

 

 

 

 

>>Vor 40 Jahren: Der Jom-Kippur-Krieg im Nahen Osten

Der  Jom-Kippur-Krieg war eine Revanche Ägyptens mit umgekehrten Vorzeichen: Diesmal wurde Israel überrascht, konkrete Anzeichen auf einen neuen Krieg wurden ignoriert. Eine gute zusammenfassende Darstellung gibt es von Judith Berthold anlässlich des 40. Jahrestages (6.10.1973) auf Zeitgeschichte Online.

 

 

 

 

 

 

12. Determinanten der Politik bis heute (noch im Aufbau)

 

>>PLO Charta

>>Hamas Charta

>>Israelnet - 17 Fragen

Die „Palästinensische Nationalcharta“ der PLO gibt es in Deutsch auf der Website der PLO, die Charta der Hamas auf Englisch auf der Seite des MidEast Web.

Einen Katalog von 17 Fragen und Antworten hat das israelische Außenministerium zusammengestellt (Stand Januar 2010), online im Israelnet.

Wird ergänzt…

 

 

Thema Israel im Unterricht

 

>>Compass

>>Online Extra Nr.97

Wolfgang Geiger: „Zwischen Scham und Vorurteil. Das Thema Israel im Schulunterricht – und nicht nur da“

Artikel erschienen in:

BEGEGNUNGEN - Zeitschrift für Kirche und Judentum

Nr.2 / 2009, S. 8-15.

Gleichzeitige Online-Veröffentlichung im COMPASS Infodienst für christlich-jüdische und deutsch-israelische Tagesthemen im Web

Online Extra Nr.97

 

 

 

 

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